Auf eWeek.com werden in einer Slideshow einmal die wichtigsten OpenSource-Programme vorgestellt. Neben dem Linux Kernel finden dort auch Programme wie Firefox oder OpenOffice Einzug.
Wenn man Open Source-Gegner reden hört, dann haben diese meist zwei Hauptargumente. Open Source sei zum einen „Frickelware“ und zum anderen seit Open Source unsicher – denn da kann ja jeder Programmcode einschleusen. Warum dem nicht ganz so ist, werde ich in diesem Artikel versuchen zu erklären.
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Auf der diesjährigen CeBIT besuchte ich auch den Stand des Open Source Jahrbuchs. Nicht um Lesezeichen, unter anderem eins mit dem Logo der Creative Commons abzugreifen, sondern um mich mit einer netten Frau und einem netten Herren, der jedoch nicht so gesprächig war, ein wenig über Open Source bzw. Freie Software zu unterhalten. Die Frau erzählte mir, im Open Source Jahrbuch 2007 sei auch Richard Stallman mit einer Schrift dabei. Das Gewinnen von Stallman für das Jahrbuch erwies sich als schwieriges Unterfangen, sagte man mir. Ich fragte daraufhin, ob auch Lawrence Lessig dabei sei. Leider wurde dies verneint und die Frau zeigte mir das Buch vom letzten Jahr, zu dem auch Lessig beitrug.
Das Jahrbuch kann übrigens auf der Homepage der Macher heruntergeladen oder für 24,80 Euro bestellt werden. Das neueste Buch erschien am 15. März 2007.
Ein nicht unwesentlicher Gedanke von OpenSoure ist der, das so ziemlich jeder helfen kann, wenn er denn will. Hinter den OpenSource-Projekten stehen eher selten Firmen, sonder oftmals Menschen, die ihre Freizeit damit verbringen das Projekt voran zu bringen. Hilfe ist also in aller Regel gern gesehen. Dieser Artikel soll darlegen, wie so ziemlich jeder helfen kann, der auch helfen will.
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Hintergrund
Vor mehreren Wochen habe ich (mal wieder) ein privates Webprojekt gestartet: bulitippspiel.net. Im Vordergrund standen und stehen eher die Funktionen und die „Machbarkeit“ als das Tippspiel an sich. Das Projekt wächst mehr und mehr, ich habe noch tausend Ideen im Kopf – aber, wie wahrscheinlich viele, für so ein Freizeitprojekt zu wenig Zeit.
Ich stehe daher im Moment vor der großen Frage: „Frickel“ ich so weiter (langsamer Fortschritt, eingeschränkte Möglichkeiten, Projekt bleibt definitiv klein), oder gehe ich einen anderen Weg und hole bzw. versuche mir noch andere Leute mit ins Boot zu holen. Für „Möglichkeit 2″ kam mir gleich der Gedanke: „Ich mach‘ die Sache Open-Source“.
Twitter ist aktuell in aller Munde und es scheint so als würde die halbe Welt an twitter-Clients programmieren. Das verrückte daran ist nur, dass die desolate Situation von twitter dadurch nicht besser wird. Die Server sind kurz vor dem Exitus, die Instant-Messenger-Anbindung (in meinem Fall Jabber/GTalk) funktioniert schon seit 3 Tagen nur sehr unzuverlässig. Der Buddy ist die meiste Zeit offline und man bekommt nur ca. 20-30% der Nachrichten. Reichlich unsinnig so das ganze.
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Nachdem es beim Webhoster aus Montabaur bereits seit Jahren Outlook Exchange-Accounts zu mieten gibt, setzt man nun bei der Zielgruppe der Komfort-Emailer auf Open Source. Seit kurzem bietet 1&1 mit dem Produkt „MailXchange“ einen Zugang zur Open Source-basierten Mail/Colaboration-Lösung Open-Xchange.
Das ganze Begann bereits Ende Februar und nennt sich strategische Partnerschaft zwischen OpenXchange und 1&1:
Open-Xchange, der führende Anbieter von Groupware-Lösungen auf Basis von Open Source und Linux, und 1&1 Internet, der weltweit größte Webhoster, haben heute eine langfristige Partnerschaft bekannt gegeben. Die E-Mail- und Teamwork-Angebote, die 1&1 Internet ab heute unter dem Produktnamen 1&1 MailXchange anbietet, basieren auf der preisgekrönten Smart-Collaboration-Technologie von Open-Xchange. (Quelle)
Im Gegensatz zu den Microsoft-Produkten bei 1&1 werden beim Open-Xchange-Hosting auch Accounts für bis zu 100 User angeboten. damit dürfte das Produkt durchaus für kleinere Unternehmen interessant sein, die eine günstige Outsourcing-Lösung für Email und Colaboration suchen.
Wer selbst gerne mal eine kostenlose Alternative zu Microsoft Exchange ausprobieren möchte, gelangt hier direkt zum Download der Open Source-Version.
Ja Du liest richtig und nein, ich habe mich nicht vertippt. Der Einstieg in Linux ist leichter als manch einer sich ihn vorstellt. Viele Linux-Distributionen bieten mittlerweile speziell auf Windows-Umsteiger zugeschnittene Elemente, die das ausprobieren geradezu anbieten. Bevor wir aber detaillierter auf die Schnuppermöglichkeiten eingehen sollte eine Frage geklärt sein:
Welche Vorteile bringt Linux für mich?
- Linux ist nicht nur kostenlos, sondern auch frei (Open Source)
- Linux ist sicherer
- Linux kennt keine Viren und Trojaner
- Software für Linux ist meistens kostenlos und frei
Open Source und Freie Software werden umgangssprachlich als Synonyme für den gleichen Sachverhalt verwendet. Die meisten Menschen meinen damit eine Software die kostenlos ist und bei der die Quellen frei zugänglich sind. Das ist jedoch nicht ganz richtig…
Freie Software
Die Free Software Foundation Europe definiert den Begriff „Freie Software“ so, dass diese Software vier verschiedene Freiheitsgrade erfüllen muss (Quelle):
- Die Freiheit, das Programm für jeden Zweck auszuführen
- Die Freiheit, die Funktionsweise eines Programms zu untersuchen, und es an seine Bedürfnisse anzupassen
- Die Freiheit, Kopien weiterzugeben und damit seinen Mitmenschen zu helfen
- Die Freiheit, ein Programm zu verbessern, und die Verbesserungen an die Öffentlichkeit weiterzugeben, so dass die gesamte Gesellschaft profitiert
Das Besondere daran ist, dass mit „frei“ die Freiheit gemeint ist und nicht (nur) der Preis. Frei im Sinne von „freie Rede“ nicht im Sinne von „Freibier“.
Information
FreiBlog ist ein offenes Projekt zum Thema OpenSource. Das primäre Ziel des Projekts ist es den Zugang zum Themenbereich zu vereinfachen und die Vor- und Nachteile von OpenSource darzulegen.
RSS Beiträge und Kommentare
Shortnotes
Jabber in 5 Minuten. Einfaches Tutorial zur Einrichtung eines Jabber-Accounts inklusive Softwareeinrichtung in wenigen Minuten.
(#)Das professionelle Framework für Flashanwendungen von Adobe wird in Version 3 OpenSource verfügbar sein. Während Flex 1 hochpreisig gestartet ist, waren Teile von Flex 2 bereits kostenlos. Nun erfolgt der Schritt in die Quelloffenheit. [via Heise OS]
(#)Version 5 der Open Source-DVD ist erschienen. Die DVD hält ausschließlich Programme bereit, die unter einer Open Source-Lizenz veröffentlicht worden sind. Für die aktuelle Ausgabe wurden 21 neue Programme hinzugefügt und 69 aktualisiert. Darunter auch OpenOffice. Die DVD ist als Iso-Datei auf der Seite herunter zu laden.
(#)Der amerikanische Domainhoster GoDaddy hat die Projekte Joomla und Simple Machines mit je 10.000 $ untertützt, um so seine Dankbarkeit auszudrücken. Es meint, das die Open Sourc-Community das Internet zu dem gemacht hat, was es heute ist.
via Golem
(#)Das Mozilla-Team hat die Versionen 1.5.0.11 und 2.0.0.3 des beliebten Open Source Browsers Firefox veröffentlicht. Mit dieser Version werden hauptsächlich Fehler behoben. Die neue Version kann entweder herunter geladen werden, oder es wird die interne Updatefunktion des Browsers benutzt.
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